SHG "Gemeinsam gegen Eierstockkrebs"

SHG "Gemeinsam gegen Eierstockkrebs"

Eierstockkrebs Selbsthilfe

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    Selbsthilfegruppe Gemeinsam gegen Eierstockkrebs

    1. Ziele und Zweck der SHG „Gemeinsam gegen Eierstockkrebs“
    Wir wollten und wollen Informationen für jede betroffene Frau bieten, so dass für jede die bestmögliche Behandlung stattfinden kann. 
    Wir haben uns als betroffene Frauen und Angehörige in der Selbsthilfegruppe "Gemeinsam gegen Eierstockkrebs" zusammengefunden. 


    Folgende Ziele lassen sich für die Arbeit der SHG formulieren:
    - die regionale sowie überregionale, bundesweite Begleitung und Vernetzung von Frauen mit Eierstockkrebs und deren Angehörigen und Bildung von Selbsthilfegruppen
    - die Aufklärung, Beratung und Information von Frauen, die an Eierstockkrebs erkrankt sind und deren Angehörigen auf der Grundlage der Prinzipien von Selbsthilfe
    - Kontakt zu fachlichen Experten 
    - die Durchführung von Informations- und Aufklärungsveranstaltungen
    - die Etablierung einer Website und eines Online-Selbsthilfe-Forums unter dem Titel: Gemeinsam gegen Eierstockkrebs 
    - Öffentlichkeitsarbeit
    Jedes Mitglied der SHG soll die Möglichkeit bekommen, sich gemäß ihrer Interessen einzubringen. Es besteht kein Zwang, etwas zu tun oder an Veranstaltungen teilzunehmen.
    Da Eierstockkrebs zu den seltenen Erkrankungen zählt, hat sich die SHG überregional konstituiert.
    Gerade in diesem überregionalen Zusammenhang hat die SHG ein Forum gestaltet und realisiert, welches als Projekt der SHG betrieben wird. Zudem wird dem Forum eine Website angeschlossen.
    Das Forum dient dem Ziel, in Kontakt zu kommen und Austausch zu ermöglichen. Es soll eine Hilfe bieten, mit der Krebserkrankung durch gegenseitige Unterstützung besser umgehen zu können.
    Durch unterschiedlichen Biographien hoffen wir, voneinander zu lernen, neue Impulse zu bekommen und durch den Austausch von Informationen möglichst die Prognose zu verbessern.
    Die Moderation wird grundsätzlich von der SHG betrieben, es ist aber auch möglich, externe Moderatorinnen und für den Angehörigenbreich Moderatoren einzuberufen. 2. Rechtliche Rahmenbedingungen
    Die sogenannten Selbsthilfegruppen werden in der Regel in Form von Gesellschaften des bürgerlichen Rechts oder Vereinen geführt. 
    Die SHG „Gemeinsam gegen Eierstockkrebs“ ist juristisch als GbR zu definieren und ist eine auf Gesellschaftsvertrag beruhende Vereinigung von mindestens zwei Personen zur Förderung eines gemeinsam verfolgten Zwecks. Folgende Rechtsgrundlagen sind bindend:

    1. Die Gesellschafter müssen die Interessen der Gesellschaft wahrnehmen, insbesondere auch alles unterlassen, was diese Interessen beeinträchtigt.
    2. Die Mitgliedschaft erlischt durch Ausschluss bei schädigendem Verhalten der Selbsthilfegruppe gegenüber, bei Widerspruch durch 2/3 Mehrheitsentscheidung der Gesellschafter.
    3. Bei Änderungen der Ziele der SHG ist eine 2/3 Mehrheit der Gesellschafter erforderlich4. Weitere Gesellschafter können durch Vertrag mit allen bisherigen Gesellschaftern in die Gesellschaft eintreten. Es besteht dann die alte Gesellschaft unter Einschluss des neuen Gesellschafters fort. 
    5. Ein Gesellschafter kann auch unter Fortbestand der Gesellschaft aus dieser freiwillig ausscheiden. Die Gesellschaft wird bei einem freiwilligen Austritt eines Gesellschafters nichts aufgelöst, sondern besteht weiter.
    6. Im Falle des Todes eines Gesellschafters wird die Gesellschaft nicht aufgelöst sondern mit den übrigen Gesellschaftern fortgeführt3. Konkrete Regelungen die Website betreffend1. Der technische Admin hat nicht das Recht das Forum den anderen Gesellschaftern zu entziehen oder diese des Forums zu verweisen.
    Website und Forum
    1. Die Website und das Forum darf durch den technischen Admin herunter gefahren werden, wenn eine Klage gegen ihn zu erwarten ist oder wenn Gefahr in Verzug ist. Der technische Admin stellt sein Amt der GbR zur Verfügung, so dass diese das Forum weiter betreiben kann, indem sie einen anderen Admin findet. 

    2.. Der technische Leiter und der Admin dürfen ihr Amt niederlegen, es wird jedoch eine Frist von 14 Tagen bis zur Niederlegung anberaumt, damit eine Nachfolge gefunden und eingearbeitet werden kann
    3. Die Moderatoren verpflichten sich, ihren Job nach bestem Wissen und Gewissen verantwortungsbewusst auszuüben und dafür Sorge zu tragen, dass sich alle Aktivität im Forum innerhalb der gültigen Rechtslage bewegen.

    4.  Alle Kosten, die für das Betreiben der Website entstehen, trägt die SHG.

    Servernutzung
    1. Alle eventuellen Kosten für den Betrieb der Website und für den dafür angemieteten Server, auf dem die Website aufgelegt ist, trägt die SHG.

    2. Die Inhaberin des Servers darf ihre Verantwortlichkeit als Inhaberin niederlegen mit einer Frist von 14 Tagen, so dass eine andere Person der SHG die Inhaberschaft übernehmen kann.

    Kontoführung

    Die SHG führt ein Konto, von welchem obige Auslagen gedeckt werden. Die Verantwortliche darf die Kontoführung niederlegen, so dass innerhalb von 14 Tagen eine andere Person die Kontoführung übernehmen kann.Regionale und lokale Aktivitäten haben die Gruppen vor Ort eigenständig zu finanzieren und abzurechnen. Sie werden nicht durch das gemeinsame Konto gedeckt.

    Ämter

    Für alle Verantwortlichkeiten und Ämter hat eine SHG immer mindestens 2 Personen zu stellen, wie es den Grundsätzen einer SHG entspricht.

    Abstimmungen und soziales Miteinander

    1. Die SHG entscheidet grundsätzlich mit zwei Drittel Mehrheit gemäß der obigen Zielvorstellungen.

    2. Die SHG steht betroffenen Frauen und deren Angehörigen offen. 

    3. Die SHG strebt Kooperationen an, die obigen Zielen dienen.

    4. Eine Shg ist kein rechtsfreier Raum, es gelten die grundlegenden sittengemäßen Regeln der Höflichkeit und des Miteinanders ebenso wie die rechtlichen Grundlagen.
    Entscheidungen werden demokratisch getroffen. Konflikte werden sachlich geführt.
    Verleumdungen, Schmähungen, Behauptungen über falsche Tatsachen sind sowohl sittenwidrig als auch rechtswidrig und werden nicht geduldet.
    Alle Mitglieder erklären sich einverstanden, diesen Vertrag rechtsgemäß aufsetzen zu lassen und wissen, dass dies eine bindende Willensbekundung zu allen aufgeführten Punkten ist.

    Ort, Datum Unterschrift